AMH, Endo, HHL, SSW, UFU...

Das ultimative Fruchtbarkeitslexikon

In die Welt rund um das Thema Fruchtbarkeit einzutauchen kann ziemlich überwältigend sein. Das Fruchtbarkeitslexikon ist der ultimative Guide damit du einen Überblick behalten kannst.

Bring Licht ins Dunkel

Egal, ob du schwanger werden willst oder einfach nur neugierig bist, was so in deinem Körper passiert. Eines Tages findest du dich auf einem Forum wieder, in dem hunderte Frauen schreiben, die sich in der gleichen Situation wie du befinden. SUPER! Allerdings…was genau sagen sie da überhaupt? Ist Kiwu eine Frucht? Ist MuSchu ein neues Gericht bei deinem Lieblingschinesen? Du bist einfach nur verwirrt.

Mein sollte kein Medizinstudium brauchen um Fruchtbarkeit zu verstehen!

Dr. Alexander Just, Gynäkologe, Experte in Reproduktionsmedizin, Co-Founder und medizinischer Direktor bei ivary.

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A

AE: Alleinerziehend

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AS: Ausschabung

Bei einer Ausschabung (AS) der Gebärmutter wird die Gebärmutterschleimhaut abgetragen. Dies kann zur Behandlung einer Blutungsstörung, nach einer Fehlgeburt oder zu einem Schwangerschaftsabbruch eingesetzt werden

B

BEL: Beckenendlage

Beckenendlage (BEL) bezeichnet eine Lageanomalie, bei der das Baby mit dem Kopf nach oben in der Gebärmutter liegt. Bei der Geburt tritt nicht, wie sonst üblich, der Kopf des Kindes zuerst in das mütterliche Becken ein, sondern der Steiß, die Knie oder die Füße des Babys gehen voran.

BS: Bauchspiegelung

Bei einer Bauchspiegelung (BS), auch Laparoskopie, betrachtet der Arzt das Innere der Bauchhöhle mit einem Laporoskop, auch Endoskop genannt

BT: Bluttest

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BV: Beschäftigungsverbot

Das Beschäftigungsverbot (BV) beginnt in Österreich acht Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und endet 8 Wochen nach Entbindung. In dieser Zeit ist die Beschäftigung der Arbeitnehmerin verboten

C

CB: Chorionzotten Biopsie

Chorionzotten Biopsie (CB) bezeichnet die Entfernung und Untersuchung von Zellen der Zottenhaut (äussere Schicht der Fruchthülle) und dient dem vorgeburtlichen Nachweis einiger genetisch bedingter Besonderheiten und einiger Stoffwechselerkrankungen beim ungeborenen Kind

Clomi: Clomifen

Clomifen (Clomi) ist ein Wirkstoff, der in Medikamenten zur Fruchtbarkeitsbehandlung eingesetzt wird. Er stimuliert die Hirnanhangsdrüse, sodass diese vermehrt Hormone produziert, die zu einem Eisprung führen sollen

CTG: Kardiotokografie

Kardiotokografie (CTG) bezeichnet ein Verfahren zur simultanen Registrierung und Aufzeichnung der Herzschlagfrequenz des ungeborenen Kindes und der Wehentätigkeit (griechisch tokos) bei der werdenden Mutter

D

DIA: Diaphragma

Das Diaphragma (DIA) ist ein mechanisches Verhütungsmittel, das den Spermien den Zugang zur Gebärmutter versperrt

DMS: Dreimonatsspritze

Die Dreimonatsspritze (DMS) ist eine Methode der Langzeitverhütung. Sie enthält das Hormon Gestagen. Es verhindert den Eisprung und bewirkt, dass sich der Schleim im Gebärmutterhals so verdickt, dass er für Spermien undurchlässig wird

E

Endo: Endometriose

Endometriose (Endo) ist eine chronische Erkrankung, bei der die Gebärmutterschleimhaut auch außerhalb der Gebärmutterhöhle wächst und dadurch Verklebungen, Schmerzen und Unfruchtbarkeit verursachen kann

ES: Eisprung

Eisprung (ES) bezeichnet die periodische Ausstoßung einer unbefruchteten Eizelle aus einem sprungreifen Follikel des Eierstocks während der Ovulationsphase des Menstruationszyklus

ET/ EET: (Errechneter) Entbindungstermin

(Errechneter) Entbindungstermin (ET/ EET) und tatsächlicher Geburtstermin sind oft nicht identisch. Er ergibt sich aus folgender Rechnung: Vom ersten Tag der letzten Periode plus 280 Tage oder vom ersten Tag der letzten Regel plus ein Jahr minus drei Monate plus sieben Tage

ET/TF: Embryotransfer

Embryotransfer (ET/TF) bezeichnet den Vorgang, in dem zwei bis fünf Tage alte Embryonen in die Gebärmutter der Frau eingesetzt werden

EL: Eileiter

Der Eileiter (EL) ist ein paariger Teil der weiblichen Geschlechtsorgane, welcher als Röhre bzw. Gang beiderseits von der Gebärmutter ausgeht und in der Nähe des jeweiligen Eierstocks endet

ELSS: Eileiterschwangerschaft

Bei einer Eileiterschwangerschaft (ELSS) erfolgt nach der Befruchtung die Einnistung des Embryos nicht in der Gebärmutter, sondern in einem der beiden Eileiter.

ES+1: Eisprung plus 1 Tag

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F

FA/FÄ: Frauenarzt/-ärztin, Facharzt/-ärztin

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FB: Fruchtblase

Die Fruchtblase (FB) ist ein flüssigkeitgefüllter Membransack, in dem sich der Embryo bzw. Fötus entwickelt

FD: Feindiagnostik

Bei der Feindiagnostik (FD) handelt es sich um eine vorgeburtliche Untersuchung des ungeborenen Kindes und der Mutter mit Hilfe eines besonders hoch auflösenden Ultraschallgeräts. Die Feindiagnostik kann – unabhängig von den normalen Ultraschalluntersuchungen – zur Erkennung von Fehlbildungen, Überprüfung der Versorgung des ungeborenen Kindes sowie einer Organuntersuchung durchgeführt werden

FG: Fehlgeburt

Fehlgeburt (FG) bezeichnet den Verlust eines Kindes vor Erreichen seiner Überlebensfähigkeit. Man unterscheidet zwischen Fehlgeburt (Geburtsgewicht < 500 Gramm) und Totgeburt (> 500 Gramm) sowie weiters zwischen einem Frühabort (bis zur 12. Schwangerschaftswoche) und einem Spätabort (ab der 12. Schwangerschaftswoche)

Folio/FS: Folsäure

Folsäure (Folio/FS) ist ein B-Vitamin, das eine wichtige Rolle für Wachstum und Entwicklung spielt. Ein Mangel an Folsäure in der Schwangerschaft kann beim Baby zu Fehlbildungen der Wirbelsäule, des Rückenmarks und des Gehirns führen

FRG: Frühgeburt

Frühgeburt (FRG) ist die Geburt eines Säuglings vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche

FS/FSH: Follikelstimulierendes Hormon

Follikelstimulierendes Hormon (FS/FSH) führt bei Frauen im gebärfähigen Alter in der ersten Zyklushälfte (ab dem Ende der Menstruationsblutung bis zum Eisprung) zur Ausreifung des Follikels (von einem Zellmantel umhüllte Eizelle) sowie zur Bildung von Östrogen im reifenden Follikel

FW: Fruchtwasser

Fruchtwasser (FW) nennt man die vom Amnion als der innersten Eihaut der Fruchtblase gebildete klare, wässrige Körperflüssigkeit, mit der die Amnionhöhle gefüllt ist

FWU: Fruchtwasseruntersuchung

Die Fruchtwasseruntersuchung (FWU) ist ein Untersuchungsverfahren im Rahmen der vorgeburtlichen Diagnostik. Dabei wird Fruchtwasser aus der Fruchtblase entnommen, um bei der Begutachtung der darin befindlichen Zellen Krankheiten wie Trisomie 21 (Down-Syndrom) festzustellen

G

GK: Gelbkörper

Der Gelbkörper (GK) entsteht im Eierstock nach dem Eisprung aus dem geplatzten Eibläschen (Follikel). Im Gelbkörper werden die Hormone Östrogen und Progesteron (auch Gelbkörperhormon genannt) produziert. Die beiden Hormone regulieren den weiblichen Menstruationszyklus

GKH: Gelbkörperhormon

Das Gelbkörperhormon (GKH) wird als natürliches Progesteron in der zweiten Hälfte des weiblichen Zyklus vom Gelbkörper (Corpus Luteum) in der Gebärmutter gebildet. Es dient dazu, die Gebärmutterschleimhaut auf das befruchtete Ei so vorzubereiten, das es sich in der Gebärmutter einnisten kann.

GKS: Gelbkörperschwäche

Gelbkörperschwäche (GKS) ist eine der häufigsten Urachen für unerfüllten Kinderwunsch, weil das Gelbkörperhormon nach dem Eisprung für die Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut verantwortlich ist. Bei Gelbkörperschwäche ist die Einnistung des Embryos gestört und der Erhalt der Schwangerschaft auch nach der Einnistung (Nidation) gefährdet.

GM: Gebärmutter

Die Gebärmutter (GM) ist der Teil der weiblichen Geschlechtsorgane, in dem sich nach einer Empfängnis die befruchteten Eizellen beziehungsweise die embryonalen Frühstadien (Blastozysten) einnisten und zum geburtsreifen Fötus heranreifen

GMH(V): Gebärmutterhals(verkürzung)

Gebärmutterhals(verkürzung) (GMH(V)) bezeichnet einen Gebärmutterhals von unter 2,5 cm. Dies kann verschiedene Ursachen, wie Überanstrengung, Stress oder Krankheiten haben

GSH/ GMSH: Gebärmutterschleimhaut

Die Gebärmutterschleimhaut (GSH/ GMSH) ist eine dünne, rosafarbene Schleimhaut, die die Innenwand der Gebärmutter bildet

GV/ x-ln: Geschlechtsverkehr/Sex

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GVK: Geburtsvorbereitungskurs

Ein Geburtsvorbereitungskurs (GVK) dient nicht nur dazu sich auf die Geburt vorzubereiten, sondern auch dazu sich auf einen neuen Lebensabschnitt einzustimmen, sich auszutauschen und von einer erfahrenen Hebamme hilfreiche Ratschläge mit auf den Weg zu bekommen

GvnP: Geschlechtsverkehr nach Plan

Geschlechtsverkehr nach Plan (GvnP) bezeichnet geplanten Sex kurz vor dem Eisprung

H

HA/HÄ: Hausarzt/ärztin

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HCG: humanes Chorion-Gonadotropin

Als humanes Chorion-Gonadotropin (HCG) bezeichnet man ein spezielles Hormon (Peptidhormon), das für die Erhaltung der Schwangerschaft verantwortlich ist und oft bei Schwangerschaftstests gemessen wird

Hebi: Hebamme

Eine Hebamme (Hebi) begleitet eine Frau während der Schwangerschaft und nach der Geburt

HG: Hausgeburt

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HHL: Hinterhauptslage

Bei der Hinterhauptslage (HHL) kann zwischen vorderer HHL und hinterer HHL unterschieden werden. Die vordere HHL ist optimal, während bei der hinteren HHL der Rücken des Ungeborenens in Richtung Bauch der Mutter zeigt

HSG: Hysterosalpingographie

Hysterosalpingographie (HSG) ist eine Röntgenkontrastuntersuchung der Gebärmutter und der Eileiter um die Ursache der Kinderlosigkeit zu untersuchen

HSK: Hysteroskopie

Die Hysteroskopie (HSK) ist eine Spiegelung der Gebärmutterhöhle. Sie ermöglicht es, Veränderungen der Gebärmutterwand zu erkennen und gegebenenfalls zu therapieren

I

ICSI: Intracytoplasmatische Spermieninjektion

Die Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) ist eine Methode der künstlichen Befruchtung. Dabei wird die Samenzelle, das Spermium des Mannes, direkt in das Zytoplasma (Ooplasma) einer Eizelle eingespritzt

IUI: Intrauterine Insemination

Bei der Intrauterinen Insemination (Samenübertragung) (IUI) werden zum fruchtbarsten Zeitpunkt im Menstruationszyklus Samenzellen mit einem dünnen Katheter direkt in die Gebärmutterhöhle übertragen

IVF: In-Vitro-Fertilisation

Unter In-Vitro-Fertilisation (IVF) versteht man die Befruchtung außerhalb des Körpers. Eizellen und Samenzellen werden im Labor zusammengeführt

J

K

KG: Krankengymnastik, Kindergeld

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KH: Krankenhaus

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KiA: Kinderarzt

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Kiga: Kindergarten

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Kita: Kindertagesstätte

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Kiwu: Kinderwunsch

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KiwuB: Kinderwunschbehandlung

Kinderwunschbehandlungen (KiwuB) können Hormonbehandlungen oder künstliche Befruchtung sein. Sie helfen dabei schwanger zu werden

KiwuK: Kinderwunschklinik

Eine Kinderwunschklinik (KiwuK) führt Kinderwunschbehandlungen durch

KK: Krankenkasse

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KS: Kaiserschnitt

Bei einem Kaiserschnitt (KS) kommt das Kind nicht vaginal, sondern durch eine Operation zur Welt

KU: Kopfumfang

Die Messung des Kopfumfangs (KU) eines Babys ist eine standard Vorsorgeuntersuchung. Vor und nach der Geburt hilft er den Entwicklungsstand zu dokumentieren und eventuelle Krankheiten frühzeitig zu erkennen

KV: Kindsvater

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L

LH: luteinisierendes Hormon

Luteinisierendes Hormon (LH) wird in der Hirnanhangsdrüse gebildet und zählt zu den Hormonen, welche bei der Regelung der Fortpflanzung mitwirken. Bei der Frau fördert es den Eisprung und die Gelbkörperbildung

LH-Tests: Ovulationstests

Beim Ovulationstests (LH-Tests) wird mittels Streifen oder digitalem Test der LH-Wert im Urin gemessen und so der Eisprung festgestellt

LSK: Laparoskopie

Bei einer Laparoskopie (LSK), oder Bauchspiegelung, betrachtet der Arzt das Innere der Bauchhöhle mit einem Laporoskop, auch Endoskop genannt

M

Mens: Menstruation

Menstruation (Mens) bezeichnet die monatliche Regelblutung

MKP: Mutter-Kind-Pass

Der Mutter-Kind-Pass (MKP) dient der gesundheitlichen Vorsorge für Schwangere und Kleinkinder bis zum fünften Lebensjahr

ML: Mutterleib

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Möpf: Mönchspfeffer oder auch Keuschlamm

Mönchspfeffer oder auch Keuschlamm (Möpf) kann den Zyklus regulieren und so beim Kinderwunsch helfen

Mumi: Muttermilch

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Mumu: Muttermund

Der Muttermund (Mumu) ist der untere Teil der Gebärmutter, auch Gebärmutterhals oder Zervix genannt. Der Muttermund unterliegt zyklischen Veränderungen. Bei natürlicher Empfängnisverhütung mittels syptothermaler Methode ist die Selbstuntersuchung des Muttermundes eine Alternative zur Beobachtung des Zervixschleims

MuSchu: Mutterschutz

Der Mutterschutz (MuSchu) ist gesetzlich geregelt. Er beinhaltet das Beschäftigungsverbot, Kündigungsschutz und Arbeitsfreistellung

MS: Mittelschmerz

Der Mittelschmerz (MS) kann um den Eisprungtag herum auftreten und wird ungefähr in der Mitte des Zyklus gespürt. Dieser kann ein Zeichen für die Ovulation sein

MW: Monatswechsel in der Schwangerschaft

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N

NFM: Nackenfaltenmessung

Die Nackenfaltenmessung (NFM), auch Ersttrimesterscreening, kann mögliche Erkrankungen des Ungeborenen feststellen

NFP: Natürliche Familienplanung

Bei der natürlichen Familienplanung (NFP) wird der Zyklus anhand der Körpertemperatur, Zervixschleim und Gebärmutterhals ermittelt

NMT: Nicht-Mens-Tag

Nicht-Mens-Tag (NMT) ist der Tag, an dem die Menstruation wegen Kinderwunsch nicht kommen soll

NS: Nabelschnur

Die Nabelschnur (NS) verbindet das ungeborene Kind mit dem Blutkreislauf der Mutter und versorgt es mit Nährstoffen

NT: Nackentranzparenzmessung

Bei der Nackentranzparenzmessung (NT) lässt sich die Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen einer Chromosomenstörung oder anderer angeborener Erkrankungen beim ungeborenen Kind abschätzen

O

OS: Organscreening

Das Organscreening (OS) wird zwischen der 20. und der 24. Schwangerschaftswoche durchgeführt und dient der genauen Untersuchung aller angelegten Organe des ungeborenen Kindes

Ovu: Ovulationstests

Ovulationstests (Ovu) stellen den Eisprung fest. Siehe LH-Tests

P

PCO, PCOS: polyzystisches Ovarialsyndrom

Bei dem polyzystischen Ovarialsyndrom, PCOS (PCO) kommt es zu erhöhten Werten an männlichen Geschlechtshormonen, die sich unter anderem in Zyklusstörungen, beeinträchtigter Fruchtbarkeit oder Akne äußern können

PD: Pille danach

Die Pille danach (PD) ist ein Notfallverhütungsmittel und kann nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr eingenommen werden, um eine Schwangerschaft zu verhindern

PDA: Periduralanästhesie

Die Periduralanästhesie (PDA) ist eine Form der zentralen Leitungsanästhesie, bei der mittels einer Kanüle oder eines Katheters ein Lokalanästhetikum und/oder ein Opioidanalgetikum in den Periduralraum der Wirbelsäule eingebracht wird. Sie kann bei einem Kaiserschnitt oder während einer natürlichen Geburt angewendet werden

PMS: Prämenstruelles Syndrom

Als prämenstruelles Syndrom (PMS) werden regelmäßig wiederkehrende körperliche und psychische Beschwerden bezeichnet, die einige Tage bis zwei Wochen vor dem Einsetzen der Monatsblutung auftreten und mit dem Einsetzen der Regelblutung wieder abklingen

PP: Post Pill

Post Pill (PP) bezeichnet die Zeit nach Absetzen der Pille

PPZ: Post Pill Zyklus

Post Pill Zyklus (PPZ) bezeichnet die Menstruation nach Absetzen der Pille

PU: Punktion

Punktion (PU) bezeichnet das gezielte Setzen einer Nadel oder eines anderen spitzen Instrumentes. Sie kann zur Einspritzung in den Körper oder zur Entnahme aus dem Körper dienen. Die Follikelpunktion (Eizellentnahme) ist Teil einer IVF Behandlung.

Q

QL: Querlage

Querlage (QL) liegt das Kind quer in der Gebärmutter, die kindliche Wirbelsäule steht im rechten Winkel zur mütterlichen Wirbelsäule. In diesem Fall muss ein Kaiserschnitt durchgeführt werden

R

S

SB: Schmierblutung

Die Schmierblutung (SB) tritt außerhalb des weiblichen Menstruationszyklus auf, zum Beispiel in der Mitte des Zyklus als Zwischenblutung, aber auch zu vollkommen anderen Zeitpunkten

SchwieMu: Schwiegermutter

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SD: Schilddrüse

Die Schilddrüse (SD) liegt im Hals knapp unterhalb des Kehlkopfes. Sie produziert die Schilddrüsenhormone T4 und T3, die zahlreiche Stoffwechselvorgänge im Körper steuern

SE: Scheideneingang

Der Scheideneingang (SE) stellt die äußere Öffnung der Scheide und somit den Zugang zu den inneren Geschlechtsorganen (Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke) der Frau dar

SG: Spermiogramm

Beim Spermiogramm (SG) wird die Fruchtbarkeit des Mannes über die Funktionsfähigkeit und Menge der Samenzellen überprüft

SL: Schädellage

Bei der Schädellage (SL) liegt das Kind im Mutterleib in Längsrichtung, also längs entlang der vertikalen Achse der Mutter, und mit dem Kopf nach unten. Weitere Möglichkeiten der kindlichen Ausrichtung sind die Beckenendlage und die Querlage. Es handelt sich hierbei um die regelrechte, also die häufigste, normale Lage bei der Geburt des Kindes

SS: Schwangerschaft/schwanger

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SSK: Schwangerschaftskurve

Schwangerschaftskurve (SSK) bezeichnet die Temperaturkurve bei einem Schwangerschaftseintritt

SST: Schwangerschaftstest

Ein Schwangerschaftstest (SST) misst den Beta-HCG Wert im Urin um eine Schwangerschaft festzustellen

SSW: Schwangerschaftswoche

Schwangershaftswoche (SSW) bezeichnet wie viele Wochen die Befruchtung zurück liegt. Eine normale Schwangerschaft dauert etwa 40 Wochen

T

Temp(i): Temperaturmethode

Bei der Temperaturmethode (Temp(i)) wird natürlich verhütet, indem durch Messung der Basaltemperatur der Frau der Zeitpunkt des Eisprungs ermittelt wird.

U

UFU: unter 50 Tage bis zur Entbindung

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UHU: unter 100 Tage bis zur Entbindung

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UL: Unterleib

Im Unterleib (UL) einer Frau befinden sich die Geschlechtsorgane

US: Ultraschall

Durch Ultraschall (US), oder Sonografie, können verschiedenste Körperregionen mittels Ultraschallwellen dargestellt werden

ÜZ: Übungszyklus

Übungszyklus (ÜZ) bezeichnet den Zeitraum seit dem Kinderwunsch besteht und aktiv versucht wird, schwanger zu werden

Utro: Utrogest

Utrogest (Utro) ist ein Arzneimittel, das den Wirkstoff Progesteron beinhaltet. Es wird bei Gelbkörperschwäche und künstlicher Befruchtung angewandt

V

VL: Verdunstungslinie

Verdunstungslinie (VL) bezeichnet eine zweite Linie auf dem Schwangerschaftstest, die erst nach einiger Zeit sichtbar wird. Hersteller raten allerdings ab dies als positiven Schwangerschaftstest zu werten und empfehlen den Test einige Tage später erneut durchzuführen

VU: Vorsorgeuntersuchung

Vorsorgeuntersuchungen (VU) während der Schwangerschaft helfen dabei die Entwicklung des Kindes zu beobachten und Risikofaktoren frühzeitig zu entdecken

W

WS: Warteschleife

Warteschleife (WS) ist die Wartezeit zwischen künstlicher Befruchtung und einem positiven/negativen Schwangerschaftstest

X

Y

Z

ZA: Zyklusanfang

Zyklusanfang (ZA): Der weibliche Zyklus beginnt mit dem ersten Tag der Menstruation

ZK: Zyklus

Zyklus (ZK) bezeichnet den weiblichen Menstruationszyklus

ZH: Zyklushälfte

Zyklushälfte (ZH): Der weibliche Zyklus wird in 2 Hälften unterteilt; die erste Phase dauert von Menstruationsbeginn bis Eisprung, die zweite Phase dauert von Eisprung bis zu Menstruationsbeginn

ZS: Zervixschleim

Der Zervixschleim (ZS) kann dabei helfen fruchtbare Tage zu erkennen. Farbe und Konsistenz verändern sich im Lauf des Zyklus

ZT: Zyklustag

Zyklustag (ZT) bezeichent einen bestimmten Tag des weiblichen Zyklus